Knusper, Knusper, Knäuschen, wer knabbert an mei’m Häuschen?

Lebkuchen ist ein Gebäck, das in verschiedenen Formen vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit zubereitet wird. Mit den heute bekannten Zutaten wird er als „Pfefferkuchen“ bereits 1296 in Ulm erwähnt, um 1500 kommt der „Lebzelten“ nach Linz und nach Bad Leonfelden. Dort gibt es bei der Familie Kastner, der ältesten Lebzelterei in Österreich, eine reiche Auswahl an vorzüglichen Lebkuchen.

Aus Lebkuchen werden auch Knusperhäuschen gebaut, die auf das Märchen „Hänsel und Gretel“ zurückgehen. 1893 stand bei der Uraufführung dieser Oper ein echtes, großes Hexenhaus auf der Bühne. Seither werden Lebkuchenhäuschen in Konditoreien und zu Hause angefertigt.

Auch die Schüler/innen der 4. Klassen haben in „Ernährung und Haushalt“ bei Fachlehrerin Ingrid Raster so ein Häuschen geplant, einen Teig nach einem alten Rezept hergestellt und mit viel Eifer und Geduld daraus ein Knusperhäuschen gebastelt. Das Knusperhäuschen ist nicht nur ein schönes Geschenk für Naschkatzen, sondern auch eine stimmungsvolle Weihnachtsdekoration. (rain)